Winamp
5.53/2.91
Hier
findet Ihr Winamp in Deutscher und in Englischer Sprache, die MAC-Version,
die Deutschen Sprachdateien und die Deutsche Anleitung für Winamp
Winamp ist ein unter Windows weit verbreiteter
Audio-Spieler und seit Version 3 auch Medienspieler der Firma Nullsoft.
Auch in der Winamp-2-Reihe wurde mit der Version 2.9 die Fähigkeit, Videos
abzuspielen, nachgerüstet und war zuvor bereits über zusätzliche Plugins
verfügbar.
Winamp ist in der Lage, MP1-, MP2-, MP3-, MP4-, (Ogg)Vorbis-, AAC-, MIDI-,
MOD- (sowie viele Derivate), MPC- (per Plugin), WAV-, WMA-, WMV- (seit
Version 5.12 auch mit DRM), FLAC-[1] sowie NSV-Dateien wiederzugeben und
unterstützt außerdem das sogenannte Replaygain. Mit „Input Plugins“ lässt
sich die Liste der unterstützten Dateiformate grundsätzlich beliebig
erweitern. Winamp lässt sich außerdem durch sogenannte Skins in seinem
Aussehen dem eigenen Geschmack anpassen. Durch weitere Plug-ins kann man
Winamp um zusätzliche Funktionen ergänzen, z. B. Erweiterungen der
Benutzeroberfläche oder das Kodieren und Konvertieren in weitere
Dateiformate.
Neben der reinen Wiedergabe von Musik war die Einbindung von so genannten
Visualisierungen ein Höhepunkt. Visualisierungen sind Module, die Musik
oder Klänge als Eingabe erhalten und durch komplexe Algorithmen dazu
„passende“, meist sehr abstrakte Bilder generieren. Zumindest den Rhythmus
der Musik kann man damit „sehen“.
Eine weitere Funktion ist die Medienbibliothek, mit deren Hilfe man alle
lokal gespeicherten Mediendateien verwalten und sich eigene
Zusammenstellungen anlegen kann. In der Medienbibliothek können Audio-CDs
auf den Computer kopiert und gebrannt werden, außerdem können Musik und
Playlists mit portablen Playern ausgetauscht werden.
Seit Version 5.3 unterstützt Winamp Unicode und schließt damit zu
Alternativen wie beispielsweise foobar2000 oder XMPlay auf. Auch Winamps
Medienbibliothek unterstützt seit Version 5.33 vollständig das
Unicode-Format.
Winamp wurde erstmals im Mai 1997 als Shareware veröffentlicht und ist
historisch gesehen einer der Wegbereiter der schnellen Verbreitung des
MP3-Musikformats. Programmiert wurde Winamp von Justin Frankel, der zur
Vermarktung und Sicherung der Rechte die Firma Nullsoft gründete.
Im April 1999 wurde Winamp von der MP3-Infoseite MPeX.net ins Deutsche
übersetzt, zunächst ab Version 2.10 in Form einer nachrüstbaren
Sprachdatei. Ab Version 2.72 erschien das Programm erstmals als
Komplettpaket in deutscher Sprache. Es handelte sich dabei um die
offizielle deutsche Version, die von Nullsoft abgesegnet war. Die letzte
offizielle, komplett ins Deutsche übersetzte Version war Version 2.91c.
Am 1. Juni 1999 wurde Nullsoft von AOL für ca. 400 Millionen Dollar
aufgekauft. [2] Einige Monate später wurde Winamp mit der Version 2.50
Freeware. [3]
Nach dem Flop der dritten Winamp-Version erschien im Dezember 2003 die
Version 5, die laut Hersteller „das Beste aus 2 + 3 = 5“ darstellt und
wieder an Gewohntes anschließen sollte. Zuvor schon wurde parallel zur
Version 3 auch die Version 2 weiterentwickelt, so dass beispielsweise die
Version 2.9 erst nach der Version 3.0 erschien, was ebenfalls auf die
mangelnde Akzeptanz der dritten Version seitens der Benutzer
zurückzuführen ist.
Viele Anwender benutzten zunächst auch nach dem Erscheinen von Winamp 5
weiterhin die Version 2 des Programms, da ihr ein deutlich geringerer
Ressourcenverbrauch nachgesagt wurde, obwohl Winamp 5 mit dem "Classic
Skin" bei Speicher- und CPU-Auslastung auf nahezu gleiche Werte kommt. Die
"Modern Skins" dagegen bieten eine Vielzahl von unterschiedlichsten
Designs und können von der Winamp-Website kostenlos heruntergeladen
werden.
Am 27. Januar 2004 verließ Frankel Nullsoft und AOL. Winamp wird jedoch
trotzdem noch aktiv weiterentwickelt. [4]
In den letzten Jahren wurden vor allem neue Funktionen zur optionalen
Anzeige von aus dem Web geladenen Informationen zu den gespielten Titeln,
Verknüpfungen zu weiteren Online-Inhalten in der Medienbibliothek und die
Anzeige von Werbebannern ergänzt. Auch die Zahl der Eingabe-Plugins wird
kontinuierlich erhöht, so dass Winamp oft auch die neuesten Audioformate
schon wiedergeben kann.
Folgende Ausführungen sind auf die Version 5 bezogen, bei früheren
Versionen muss mit Einschränkungen gerechnet werden.
Betrachtet man Winamp ohne die Plugins, so werden lediglich ein
Abspielprogramm mit grundlegenden Funktionen (Wiedergabe/Pause/Stop usw.)
und ein leicht bedienbares Modul zum Bearbeiten der Wiedergabeliste (Playlist)
zur Verfügung gestellt. Erst durch Plugins erhält Winamp die Möglichkeit,
zum Beispiel Audio-CDs oder Videos abzuspielen. Allerdings werden viele
der wichtigsten Plug-Ins bei der Installation von Winamp automatisch
mitinstalliert.
Die mitgelieferte Medienbibliothek beherrscht ähnliche Fähigkeiten wie die
von Apple iTunes. So ist eine Echtzeit-Suche genauso vorhanden wie die
sogenannten „intelligenten Wiedergabelisten“, die bei Winamp „Smart View“
genannt werden und eine sich selbst (mit zuvor festgelegten Kriterien)
aktualisierende Wiedergabeliste ermöglichen. So kann z.B. eine eigene
Ansicht für Audiodateien und Videodateien, aber auch für „alle Dateien,
die länger als vier Minuten sind und in den letzten zwei Wochen zur
Bibliothek hinzugefügt wurden“ erstellt werden. Auch die Bewertung von
Dateien (1–5 Sterne) ist möglich. Für die Medienbibliothek stehen
zahlreiche Plugins zur Verfügung, die den Funktionsumfang erweitern.
Eine weitere Besonderheit von Winamp war schon seit den frühesten
Versionen die Wiedergabe von SHOUTcast-Streams (Internetradio), als andere
Player wie z.B. der Media Player von Windows diese Funktion noch nicht
boten. Heute jedoch ist Stream-Wiedergabe eine Standardfunktion so gut wie
aller Medienwiedergabeprogramme.
Winamp hat diese Funktionen komfortabel in die Medienbibliothek
integriert. Die Suche nach Radio-Streams von www.shoutcast.com und
TV-Kanälen erfolgt direkt im Medienbibliothek-Fenster, ohne dass die
entsprechenden Webseiten aufgerufen werden müssen.
Die Plugins lassen sich in acht (ursprünglich in fünf, s. u.) Kategorien
einteilen. Jedes Plugin arbeitet selbständig und von den anderen
unabhängig. Aufgrund dieser Unabhängigkeit hält Winamp ein hohes Maß an
Dynamik. Durch geschickte Kombination dieser Plugins ist es beispielsweise
möglich, Dateien im MP3-Format mit Echo-Effekten zu versehen, in eine
WAV-Datei umzuwandeln und anschließend auf eine CD-R zu brennen.
Den Ansprüchen der meisten Nutzer sollte bereits das Angebot der
zahlreichen mitgelieferten Plugins gerecht werden.
Die so genannten Input-Plugins sorgen dafür, dass Winamp mit
verschiedensten Dateiformaten umgehen kann. Dazu gehören zum Beispiel
Audiodateien wie MP3 oder WAV, aber auch Videoformate wie AVI, WMV oder
MPEG, sogar das Abspielen von Musik-CDs wird durch das passende
Input-Plugin erst möglich gemacht. Im Internet sind diverse Input-Plugins
verfügbar, die auch ausgefallene Formate wie SPC oder SID unterstützen.
Für viele gängige Dateiformate werden bereits Input-Plugins mitgeliefert.
Wenn beispielsweise eine WAV-Datei abgespielt werden soll, so wird in der
Liste mit den registrierten Input-Plugins nachgesehen, ob eines das
WAV-Format unterstützt. Wenn dies der Fall ist, so überlässt Winamp diesem
Plugin die Verarbeitung dieser Datei. Das Plugin wandelt die in der
WAV-Datei gespeicherten Daten in Tonsignale um. Diese Signale werden noch
nicht über die Soundkarte ausgegeben, sondern zunächst wieder Winamp
übergeben.
Die Tonsignale, die das zuständige Input-Plugin extrahiert hat, werden von
Winamp zuerst - falls eingeschaltet - an den Equalizer und dann an das
ausgewählte DSP/Effect-Plugin weitergereicht. Diese Plugins verändern die
Tonsignale und passen sie den Wünschen des Benutzers an. Hier können
beispielsweise Bässe verstärkt oder Rauschen entfernt werden. Es ist auch
möglich, Hall-Effekte hinzuzufügen oder die Qualität auf die eines
Telefons zu senken.
Normalerweise kann nur ein oder kein DSP-/Effekt-Plugin zu einer Zeit
ausgewählt sein. Es gibt aber auch Plugins dieser Art, die selbst am Klang
nichts verändern, aber die Audioinformationen nach und nach durch mehrere
ausgewählte DSP-/Effekt-Plugins schicken. Für Winamp sieht es dabei so
aus, als sei nur ein Plugin ausgewählt.
Die nunmehr veränderten Toninformationen werden anschließend durch Winamp
an das aktive Output-Plugin weitergereicht.
Wie die Bezeichnung schon andeutet, kontrollieren Output-Plugins die
Ausgabe der Audiodaten. Normalerweise werden Output-Plugins dazu
verwendet, die Tonsignale über die Soundkarte auszugeben und so für den
Benutzer hörbar zu machen. Es ist aber auch möglich, die Ausgabe auf eine
WAV-Datei umzulenken und so beispielsweise eine MP3-Datei in eine
WAV-Datei zu konvertieren. Wieder andere Output-Plugins ermöglichen das
Aufsetzen eines eigenen Radio-Streams oder das so genannte Crossfading, um
zwei Titel ineinander laufen zu lassen, oder den gleichzeitigen Einsatz
mehrerer Output-Plugins.
Visualisierungs-Plugins machen die Musik im wahrsten Sinne des Wortes
sichtbar und anschaulich. In einem Fenster, über den ganzen Bildschirm
oder sogar auf dem Desktop werden abstrakte, sich bewegende Grafiken
gezeichnet. Das Aussehen dieser Grafiken ist sowohl vom ausgewählten
Plugin als auch von der Musik abhängig. Die Visualisierungen ändern sich
rhythmisch mit der Musik, bewegen sich quasi dazu.
Das Spektrum an Visualisierungs-Plugins ist mindestens genauso groß wie
deren Möglichkeiten, angefangen beim eher technisch wirkenden
Oszillographen über Frequenzanalysen und Simulation von Flammen bis hin
zur Nachahmung von Leuchteffekten in Diskotheken. Manche Plugins wie
Nullsofts Advanced Visualization Studio erlauben sogar dem Benutzer, sich
seine eigene Visualisierung zusammenzubasteln. Auch hier werden
ausreichend Plugins mitgeliefert.
Im Gegensatz zu den oben genannten Plugins beeinflussen
General-Purpose-Plugins die Wiedergabe nicht, stattdessen erweitern sie
Winamp selbst. So ist es beispielsweise unter Verwendung eines Plugins
möglich, Winamp zu jeder Zeit und unter jedem beliebigen
Anwendungsprogramm per Tastatur zu bedienen. Andere Plugins erweitern
Winamp um Medienbibliotheken, in der Musikstücke und Videos katalogisiert
und organisiert werden können. Für beide hier gestellte Aufgabenbereiche
werden bereits Plugins mitgeliefert.
Die mitgelieferte Medienbibliothek (Media Library) ist an sich ein so
genanntes General-Purpose-Plugin. Seit Winamp-Version 5.22 ist jedoch auch
sie wiederum in Plugins aufgeteilt, so genannte Media-Library-Plugins.
Diese stellen der Medienbibliothek z. B. die lokale Medienverwaltung, den
Zugriff auf Online-Dienste, das Erstellen von Playlists oder das Auslesen
(Rippen) und Brennen von Audio-CDs zur Verfügung. Diese Funktionen gab es
zwar auch schon in früheren Winamp-Versionen, jedoch gibt es erst seit
Version 5.22 die Möglichkeit, diese in Form von Plugins einzeln zu
deinstallieren, beispielsweise das „Rip & Burn“-Plugin auf PCs ohne
CD-Brenner.
Eine MusicIP Mix (zuvor "Predixis MusicMagic") genannte Software der Firma
MusicIP (en) zur automatischen Generierung von harmonischen Playlisten
wurde in Version 5.35 aus dem Installationspaket entfernt[5], steht aber
als optionales Plugin (Download) zur Einbindung in Winamp bereit.
Seit Version 5.0 gibt es für die verschiedenen Dateiformate, in denen
Audio-CDs beim Einlesen auf der Festplatte abgelegt werden können,
Encoder-Plugins. So werden beispielsweise Plugins für das Enkodieren der
Audio-CDs in das MP3-, das AAC/aacPlus, Ogg Vorbis, Flac - sowie das
WMA-Format mitgeliefert. Mit Hilfe neuer Encoder-Plugins ließe sich diese
Liste theoretisch beliebig erweitern. Ohne Verwendung eines
Encoder-Plugins können Audio-CDs außerdem im unkomprimierten WAV-Format
abgespeichert werden.
Seit Version 5.2 ist Winamp in der Lage, auf diverse portable Audio-Player
zuzugreifen. Auch hierzu werden Plugins verwendet, die so genannten
Portable Media Player (PMP)-Plugins. Standardmäßig mitgeliefert werden
Plugins für Geräte aus Apples iPod-Serie, für Player der Firma Creative
sowie für Player, die den Standard „Microsoft PlaysForSure“ unterstützen.
Seit Version 5.3 werden auch einfache USB-Flash-Geräte unterstützt, wie
sie als preiswerte MP3-Player häufig in Form von USB-Sticks auf dem Markt
sind. Besonders interessant ist dieses Feature sicherlich für Besitzer
eines Apple iPod, die mit Winamp nun die Möglichkeit haben, auch ohne
Apple iTunes ihren iPod mit Musik und Playlists zu bestücken. Die
iPod-Versionen iPod Nano G3 und iPod Classic werden seit Release der
Version 5.5 auch unterstützt. Apple versuchte dies zwar mit einer
technischen Sperre zu verhindern; wenige Tage nach Erscheinen der neuen
iPod-Generation wurde diese Schutzmaßnahme jedoch bereits ausgehebelt.
Neben der kostenlosen Variante von Winamp gibt es auch eine
kostenpflichtige Pro-Version. Diese ermöglicht z. B. das Kopieren von
CD-Titeln ins MP3-Format sowie schnelleres Auslesen und Brennen von CDs.
Deutsche
Anleitung
für Winamp
ab Version 2.10
- 2.8x
(Beispiel
Winamp-Menue)
Auf die Grafik
klicken für eine größere Ansicht
Mit der
Sprachdatei werden die Texte in den Menue´s von
Winamp auf Deutsch übersetzt. Hier müßen die verschiedenen
Versionen beachtet werden.
Kann nur für
Versionen ab 2.x genommen werden.
Die Sprache auf der äußeren Bedienelemente
Grafik die durch Skin´s
veränderbar ist wird hierdurch nicht in Ihrer
Sprache verändert.